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Von der Kunst alleine zu reisen

"Urlaub! Schön! Mit wem?

- ...Alleine???

 Oh."

 

Manchmal bin ich mir nicht sicher ob mich mein Gegenüber bedauert, bewundert oder beneidet. : )

Meine Freunde und Familie haben sich schon daran gewöhnt, die kennen mich mittlerweile schon und freuen sich mit.

 

Ja, es ist für mich eine bewusste Wahl alleine zu verreisen. Versteh mich nicht falsch, ich reise auch gerne mit Freunden oder Familie. Ich stufe mich auch als sehr gute Reisebegleiterin ein, weil ich mich zurücknehmen kann und ein guter Teamplayer bin. Wenn ich´s nur so machen will wie  ich es will, dann muss ich eben ganz alleine reisen. Denn ich weiß, gemeinsam machen wir´s eben anders. - Diese Einstellung entspannt ungemein. 

Und deshalb plane ich bewusst schöne Reisen nur für mich.

 

Da ich in meinen Berufen sehr viel von mir gebe, manchmal auch zu viel, brauche ich diese Zeit für mich um aufzutanken, um wieder ganz zu mir zu zurückzukommen. Ich muss mit niemanden reden, brauche mich um keine Alltagsdinge kümmern, muss mich nicht anpassen, andere organisieren oder Kompromisse finden.

Da ist Zeit für mich, ich mache mich "leer" und lausche den Antworten, Ideen und Inspirationen die ich oftmals bekomme.  Sehr dankbar bin ich auch über schicksalhafte Begegnungen und Gespräche mit tollen Menschen, die vielleicht in der "Glocke" der Gruppe oder zu zweit nicht möglich gewesen wären.

Reflektieren - Leer machen - Kreativität fließen lassen. Herrlich.

 

Eben komme ich zurück von Mallorca. -

Ich war dort wegen dem Meer und der Natur. (nicht wegen dem Ballermann :D.

Ich liebe das Meer. Sehr sogar. Ich kann stundenlang am Strand spazieren oder einfach nur sitzen und schauen oder schwimmen und mich vom Wasser tragen lassen.

Energetisierung, Natural Sand-Peeling, Reinigung und Klärung für Körper, Seele und Geist frei und inklusive :)

 

So suche ich mir also die Orte (Lieblingsort wie gesagt Meer) und die Unterkünfte aus die für mich passen.

Ich buche für mich alleine natürlich kein Zimmer im Romantikhotel oder Familienresort. :-D  "Air bnb" hat sich bewährt. Für Jugendherbergen fühl ich mich schon zu alt :D

Also miete ich mir bei Einheimischen ein Zimmer. Meistens vermieten diese gleich mehrere, da kann man sich mit anderen Reisenden austauschen oder eben den Vermieter nach Empfehlungen fragen. Wenn man will. Muss man aber nicht. Und dann starte ich los und lasse mich treiben. Ich frage mich wiederkehrend: Was magst du jetzt machen? Und wenn ich genug habe, dann frage ich mich wieder.  Das funktioniert wunderbar. Und so lebe ich dann in den Tag hinein und mache das was mir gut tut. Wunderbar erholsam. Da brauch ich keine 2 Wochen zur Erholung. Da reichen schon ein paar Tage und ich bin wieder in meiner Kraft.

 

Die Sache mit dem Essen: Ich muss zugeben, das war das gewöhnungsbedürftigste für mich "alleine". Wie erwähnt, bei Airbnb hat man eine voll ausgestattete Wohnung, da kann man sich selbst versorgen. Aber lieber lasse ich mich bekochen. Und so suche ich mir auch hier schöne Orte, gerne am Hafen mit Meeresblick und mit Buch oder was zum Schreiben dabei. Und das Smartphone tuts zur Not als Bespaßung auch. (Letzteres übrigens sehr häufig an den Nebentischen selbst in Gesellschaft beobachtet ;)

 Je öfter man sich in ungewohnten Situationen wagt, desto selbstverständlicher wird es.

 

Und das mit der Sprache: Ich spreche sehr gut Englisch und dies nutzt mir wirklich sehr, sehr viel. (Habe u.a. 13 Monate in Amerika gelebt.)

In der letzten Zeit bin ich aber vermehrt in spanisch oder auch französisch sprechenden Ländern unterwegs, (Spanisch lernen - steht leider noch auf der To Do liste ;) und da kann nicht immer jeder Englisch oder Deutsch. Aber mit Händen und Füßen reden, das kann jeder. Und wenn das nicht geht, dann ist meist ein "Dolmetscher" parat. Jemand der gerade vorbei geht und zufällig meine Sprache und die Landessprache kann.

 

Ja, ich fühle mich immer sehr getragen auf meinen Reisen, spüre den  "Flow " und vertraue, dass mich das Leben gut leitet. Ich manifestiere mir auch vor Reiseantritt eine schöne Zeit und bitte und bedanke mich, dass ich gut geführt und beschützt bin.

 

Daheim im Alltag versuche ich diesen Flow  weiterzuführen. 

Zugegeben, gelingt mal mehr mal weniger.

Aber wenn ich mal wieder "überfällig" bin, dann buche ich eben wieder eine kleine Reise.

 

Weggehen um wieder anzukommen. Sehr heilsam.

 

Hast du schon mal nur für dich gebucht? Einen Versuch ist es wert!

Schönen Urlaub  :)

Alles Liebe, NC.

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Martina (Sonntag, 12 August 2018 07:29)

    Danke für die Inspiration �

  • #2

    Nicole Christina (Mittwoch, 15 August 2018 09:33)

    @Martina So gerne <3